Polardur® Design
Qualitätsanforderungen
Technische Beurteilung (Qualitätsanforderung) für Siebdruckscheiben
- Die Art der Kantenbearbeitung wird in der DIN 1249 Teil 11 beschrieben.
- Oberflächen- und Glasfehler werden nach der Richtlinie der visuellen Qualität von Isolierglas, herausgegeben vom technischen Beirat im Institut des Glaserhandwerks Hadamar, Stand Oktober 1996, beurteilt.
- Die Bedruckung auf dem Glas muss so ausgeführt sein, dass ein fehlerfreier optischer Gesamteindruck gewährleistet ist.
- Wasserflecken, helle Stellen, Farbverwischungen, Farbspritzer, Wolkenbildung sind im Sichtfeld der Scheibe unzulässig.
- Bei Ätzimitationsfarben ist eine leichte Streifigkeit zulässig.
Bewertung
Das Glas ist von der unbedruckten Seite zu beurteilen
(diffuse Tageslichtbedingungen aus ca. 1 m Abstand in Reflexion).
- Fehler mit einem Durchmesser < 1 mm werden nicht bewertet.
Fehlerdurchmesser 1-1,5 mm, max. 3 Stück pro m2 mit Abstand 100 mm
Fehlerdurchmesser 1,5-2 mm, max. 1 Stück pro Scheibe - Eingebrannte Fremdkörper (Flusen oder Haare) sind bis zu einer Länge von 5 mm zulässig. Die maximale Breite darf 0,5 mm betragen.
- Schwache Siebstrukturen sind zulässig.
- Die Toleranz für die Siebdrucklage liegt bei: gesäumten Kanten bei:
± 2 mm anderer Kantenbearbeitung
bei ± 1,5 mm - Bei Bohrungen ist ein Abstand Bedruckungsrand/Bohrungsrand von 2 mm zulässig.
- Die Konturen der Bedruckung müssen sauber abschließen.
- Starker Sternenhimmel, starke Rakelspuren, Verwischungen etc. sind unzulässig.
- Die Farben der Bedruckung werden in Anlehnung an die RAL-Farbpalette gemäß einer Bemusterung hergestellt. Geringe Farbabweichungen zu den RAL-Tönen sind zulässig. Bei Mehrfachdrucken ist unbedingt eine Bemusterung durchzuführen.
